Scheinbar hat nicht nur die Wurst zwei Enden

Ex-„Bergretter“ Ferdinand Seebacher leidet: „War schon eine besondere Trennung“

17.03.2023 um 18:40 Uhr

‚Alles hat eine Ende, nur die Wurst hat zwei‘ – diese Erkenntnis gilt für viele Lebenslagen und insbesondere für Seriendarsteller und ihre Rollen. Das musste aktuell auch Schauspieler Ferdinand Seebacher erkennen, der nach vier Jahren bei der ZDF-Serie „Die Bergretter“ ausgestiegen ist.

Am Donnerstagabend lief die zweite Folge der 14. "Bergretter"-Staffel, in der Bergretter Simon Plattner (Ferdinand Seebacher) nach dem Unfalltod seiner Serien-Partnerin Jessika Pollath (Maxi Warwel) das "Bergretter"-Team auf eigenen Wunsch verlassen hat. Nun hat sich der 33-jährige Österreicher persönlich zu seinem Serienaus geäußert. Bei Instagram bedankt er sich beim ZDF, bei der Produktionsfirma NDF und den „Bergretter“-Fans für „vier großartige Jahre mit einem ganz fantastischen Team.“

Auch in der „Webtalkshow“ von Simon Gutjahr geht Ferdinand Seebacher bei YouTube näher auf seinen Ausstieg ein, der scheinbar nicht endgültig sein muss. Wie er jetzt aufgeklärt hat, war der Ausstieg auch schon länger geplant und aus freien Stücken gewählt. Wir hatten gestern noch das Gegenteil vermutet. Seine Entscheidung, die Serie zu verlassen, hat er bereits im September 2021 getroffen. 

„Es ist nicht so, dass ich diese Entscheidung aus dem Ärmel geschüttelt habe, ich hab die sehr wohl überlegt und das ist wie eine Trennung von Partner/Partnerin und momentan auch von der Figur Simon Plattner, die ja noch sehr viel mehr mit mir verbindet als diese Rolle“ – auch weil Plattner Ferdinand Seebachers Familienname väterlicherseits ist, wie er schon mehrfach erklärt hat.

„Das war schon eine besondere Trennung, anders als bei anderen Rollen, die man dann irgendwie ablegt (…) Mal gucken, was mit Simon so passiert und wo dessen Reise hinführt. Sag niemals nie, sag ich mal…“

Also hat scheinbar doch nicht nur die Wurst zwei Enden.

FÜNF WISSENSWERTE FAKTEN ZU „DIE BERGRETTER“ IM ZDF

  • Die Serie startete 2009 als „Die Bergwacht“ und wurde 2012 umbenannt 
  • Seit 2014 leitet Sebastian Ströbel als Markus Kofler die Bergretter-Station
  • Kofler war mit seiner Kollegin Katharina Strasser (Luise Bähr) liiert
  • Gedreht wird die Serie im österreichischen Ramsau am Dachstein und anderen Drehorten
  • Sebastian Ströbel wohnt in Hamburg und fährt während der Dreharbeiten jedes Wochenende per Auto zum Drehort in Österreich

Im Interview zeigt sich Ferdinand Seebacher auch sehr begeistert von seinem neuen TV-Projekt, der ORF-Serie „School of Champions“: „Tolles Format endlich mal eine Skifahrer-Serie. Es geht um eine Ski-Akademie, um die Jugendlichen dort, deren Ängste, Sorgen und Intrigen.

Seebacher, selbst begeisterter Skifahrer, spielt in der Serie den Dorfpolizisten, der in einen Fall involviert ist, der von Anfang an wie ein Damokles-Schwer über der Geschichte schwebt und am Ende aufgeklärt wird. „Tolles Projekt, ich hab schon ein paar Bilder gesehen und das wird echt fett.“

Die Co-Produktion von ORF, BR und SRF wird frühestens im Januar 2024 im TV zu sehen sein.

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